HONOLULU

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BUSINESS

Hawaii Hang Loose

Business auf Hawaii? Klar, aber eine Frage des Entspanntheitsgrades.“

Aloha! Eine Geschäftsreise nach Hawaii? Die ist heutzutage auch den kreativsten Mitmenschen nur schwer zu verkaufen. Dabei wird auf der Pazifikinsel natürlich auch Business gemacht – nur eben im „Hang Loose Style“. Ach ja, und der deutsche Schlagerklassiker von Paul Kuhn aus den 1960er Jahren war schon damals auf dem Holzweg: Es gibt sehr wohl Bier auf Hawaii, die beliebteste einheimische Sorte heißt überraschenderweise „Longboard“…

Business Transportation

Nach Honolulu geht es einmal rund um den halben Globus. Sie müssen sich nur entscheiden, in welche Richtung. Über die amerikanische Westküste oder über Asien – unter 20 Stunden läuft nichts. Wer über die USA oder Kanada ins pazifische Paradies will, sollte aufpassen: Viele der Hawaii-Flüge (z. B. von American Airlines, Delta oder Air Canada Rouge) bieten keine echte Business Class, sondern eine Mogelpackung aus Economy-Sitzen mit ein wenig mehr Beinfreiheit und freien Drinks.

Business Stay

Honolulu gilt als eine der teuersten US-Destinationen. Fast alle lebenswichtigen Dinge werden vom Festland importiert, und das merkt man in den Restaurants, Shops und Hotels. Am Ballermann Hawaiis, dem Waikiki Beach, finden sich hunderte Hotels. Meist schmucklose Betonbauten bekannter Ketten, die vorwiegend lärmende Touristen in schrillen Hawaii-Hemden beherbergen. Wer hier im Businessanzug auftaucht, fällt auf. Das neue The Laylow (Autograph Collection) liegt einen Block vom Strand entfernt – eine Oase der Ruhe. Preislich ist es ziemlich anspruchsvoll und damit (fast) frei von ausufernden Bachelor-Partys am Pool .

Auch sehr schön: das Boutique-Hotel The Modern – jung, urban und angenehm entspannt.

Business Food

Hang Loose, die lockere Lebensart der Hawaiianer, ist auch in der Gastronomie spürbar – das Jackett darf also gerne zu Hause bleiben. Alle größeren Hotels haben Restaurants, Bars und Coffee-Shops (der beliebteste Kaffee heißt übrigens „Kai“). Für mich ein Muss – der Blick auf den Pazifik. Das „House Without A Key“ im Halekulani-Hotel liegt direkt am Strand. Essen und Drinks sind nicht billig, die Livemusik manchmal zu viel, aber der frisch gefangene Mahi Mahi lässt das schnell vergessen.

Business Afterwork

Ist die Sonne erst einmal weg, verwandelt sich Honolulu in eine große Bar. Wer es lieber entspannt mag und nicht aus Margarita-Pitchern für 50 (!) Dollar trinken will, dem empfehle ich die Bar „Rum Fire“. Auch hier ist der Blick auf den Pazifik atemberaubend, Feuerfackeln schaffen ein stimmungsvolles Ambiente. Planters Punch, Mai Tai und Co. werden professionell vom Bar-Team serviert – die Jungs sehen alle aus wie Surfprofis. Nach dem dritten Glas ertrage ich sogar die gefühlt 100. Version des Ukulele-Gassenhauers „Over the Rainbow“.


Kai Böcking …

hat sich selbst dabei ertappt, dass der „Hang Loose Style“ der Hawaiianer extrem ansteckend ist. Sogar der stressige Dreh einer TV-Dokumentation geriet so zu einer Art Klassenfahrt mit Arbeitscharakter. Alle Mitreisenden waren froh, dass die Warnung des Musikers Paul Kuhn, „Es gibt kein Bier auf Hawaii“, nicht der Wahrheit entsprach.

Fotos: © iStock.com/Bike Maverick, Christian Horan

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