Bleisure-Trends

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Earn on the train and in hotels

„Wer viel unterwegs ist, kann auch viele Vergünstigungen bekommen.
Ich habe diesmal bei den Hotel-Bonusprogrammen ,World of Hyatt‘
unter die Lupe genommen, und im Bereich Mobilität BahnBonus der Deutschen Bahn.“ Ulf-Gunnar Switalski

Bei Hotelbonusprogrammen gibt es viele Optionen, aber World of Hyatt sticht heraus, finde ich.
Das -Bonusprogramm für über 1.350 Hotels in ca. 70 Ländern liefert den Mitgliedern in der höchsten Elite-Stufe wirklich die Benefits, die es -verspricht. Andere sind hier nicht so konsequent. Die 26 Marken sind dabei vielfältig, wenn auch oft kostenintensiv. Wer für Workation das richtige Hotel sucht, wird u. a. im Hyatt Place, Hyatt House oderHome & Hideaways fündig. In Deutschland ist seit der Integration der
35 Lindner Hotels ein Hyatt-Status  einfacher geworden. 

Member, Discoverist, Explorist, Globalist – vor allem letzterer macht vieles möglich. Erhältlich ab 60 Nächten pro Jahr, profitieren Globalists von kostenlosem Frühstück, frühem Check-In, spätem Check-Out, Lounge-Zugang und Upgrades in die Suite. Wenn man eincheckt und eine Suite ist verfügbar, dann bekommt man sie auch. Den Globalist-Status können Gäste auch lebenslang erwerben, wenn sie
200.000 USD in den Hotels ausgegeben haben. Via Partnerschaft mit AAdvantage von American Airlines können Meilen und Punkte gleichzeitig gesammelt werden. Und: Mit etwas Glück wird man zum Globalist Fast Track eingeladen und braucht weniger Nächte für den Top-Status.

Globalists können ihre Vorteile auch mit anderen teilen: Der „Guest of Honor“ bekommt dann die gleichen Benefits bei bis zu sieben Nächten. Und wenn man selbst noch nicht den Status erreicht hat, aber 40 Nächte, kann man sich
 zum Guest of Honor ernennen, quasi als „Test the Globalist“.

Nicht so easy ist bei Hyatt das Punkte sammeln, auch im Vergleich zu anderen Programmen. Zwar erhält man bei jeder Hotelbuchung fünf Punkte pro ausgegebenem US-Dollar, und auch Leistungen im Restaurant und Hotel-Spa füllen das Punktekonto, aber sie verfallen nach 24 Monaten Inaktivität. Und während es bei anderen Programmen im hohen Elite-Status bis zu 100 % Bonus-Punkte gibt, muss man sich hier mit 30 % Globalist Bonus zufrieden geben. Da muss nachgebessert werden.
Aber es gibt auch Vorteile ab 2024: Während andere Hotelketten ihre Programme abwerten, baut sie Hyatt aus. Neue Optionen und verbesserte Prämien bieten den Mitgliedern mehr Optionen zum Sammeln und Teilen. Eine gelungene Verbesserung.

BahnBonus: Schnell viele Vorteile für Zugreisende

Verspätungen, verpasste Anschlüsse und kalte Bahnsteige – wer kennt sie nicht, die Höhen und Tiefen einer Zugfahrt mit der Deutschen Bahn? Doch inmitten dieser Achterbahn der Gefühle hat die Bahn etwas Großartiges zu bieten, finde ich: BahnBonus, das Loyalty-Programm für Vielfahrer.

BahnBonus belohnt treue Kunden mit Prämien- und Statuspunkten. Schon beim Anmelden gibt es bis zu 350 Prämienpunkte. Geschäftsreisende profitieren doppelt, indem sie geschäftlich gesammelte BahnBonus Punkte auch für private Fahrten nutzen können und die Pauschalversteuerung die DB Fernverkehr AG übernimmt. Das Herzstück des Programms sind die Statuslevel Silber, Gold und Platin, die man über die gelungene App einsehen kann. Vielfahrer in den höheren Statusleveln werden mit Vorteilen wie dem Zutritt zur DB Lounge, Freigetränken in der Bordgastronomie, eigenen Sitzplatzbereichen oder kostenfreier Call a Bike-Nutzung belohnt. Los geht’s mit 1.500 Statuspunkten, also 1.500 Euro Ticketumsatz im Jahr. Prämienpunkte gibt es für jede Bahnfahrt und den Kauf von BahnCards. Auch mit vielen Partnern wie Hotels kann man sammeln. Und: Wer seine Bahnfahrten mit Geschenkkarten der Bahn bei Aktionen von Rewe oder Penny kauft, erhält Payback- und BahnBonus Punkte. Bereits ab 250 Punkten werden Prämien angeboten, ab 1.000 winken Freifahrten.
2024 stellt BahnBonus sein gesamtes Sortiment auf nachhaltige Prämien um und gibt den Teilnehmenden Einblick in ihre CO2-Ersparnis.

Ich bin BahnBonus-Fan. Bereits ab Silber gibt es gute Benefits wie acht Lounge-Tagespässe oder acht Freigetränke (auch Wein) im Zug. Ein Wermutstropfen bleibt: Ab dem Goldlevel hätte ich mir einen Status-Bonus beim Sammeln von Prämien- und Statuspunkten gewünscht. Aber eine Kleinigkeit, insgesamt macht die Deutsche Bahn mit BahnBonus die Schienenwelt attraktiver und grüner.  


Ulf-Gunnar Switalski …

… ist Buchautor, Editor von „Upgrade Guru“, Gründer der
Deutschen Bonus Awards und reist selbst ständig um die Welt. Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt er sich mit Bonusprogrammen zur Kundenbindung und Loyalty.

 

 

Fotos: © istock.com/prettyvectors

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