Griechenland
Destination

Hellas! with laptop

„ Zwischen Konferenzen und Workshops mit Unternehmen brauche ich immer wieder Zeit, um in Ruhe neue Konzepte zu erarbeiten.
Mitten im Sommer verschlägt es mich an die Costa Navarino.“ Angela Barzen, Unternehmerin, Business Coach & Speaker

Sich herausziehen und wieder kreativ werden – das gelingt mir am besten, wenn ich mein gewohntes Umfeld verlasse und mir frischen Wind um die Ohren wehen lasse. Ich möchte ins W Costa Navarino im Südwesten Griechenlands, direkt am „kleinen Finger“. Obwohl ich weiß, dass das W-Konzept von Marriott Hotels normalerweise für viele Feiern und Musik steht, hoffe ich, hier ruhige Plätze zum Schreiben zu finden. Allein die Lage der Costa Navarino im Messenien, auf dem südwestlichen Peloponnes, lässt das vermuten. Sieben Tage kann ich es ausprobieren.

 

Burg von Methoni
Costa Navarino zählt 4 Hotels, auch das Westin.

Winde statt Türen

Ich fliege von München nach Kalamata. Die Stadt mit dem größten Hafen in der Region hat einen kleinen Flughafen und platzt mit etlichen Direktverbindungen aus Europa aus allen Nähten. War die Costa Navarino früher ein besonderer ­Geheimtipp für Golfer und andere Gäste, die das wachsende Öko-Luxus-Archipel entdecken wollten, so ist sie heute besonders und populär. 45 Minuten geht es mit dem Hotelshuttle vorbei an unzähligen Olivenhainen, Zitronen- und Orangenbäumen, und dann staune ich: was für eine Lage des W Costa Navarino direkt am Strand, mit einem Blick über die gesamte Bucht.
Das Haus selbst wurde, wie die meisten Hotels hier, mit Materialien aus der Region gefertigt. Sogar das große W am Eingang ist mit alten Holzplanken lokaler Fischerboote in einen Eisenrahmen geformt worden. Im ganzen Haus durchfluten Winde die Innenräume, an den Decken wachsen Pflanzen. Außer den Hotelzimmertüren gibt es keine Türen, und es wird auf Klimaanlagen (außer in den Zimmern) verzichtet.
Mit meinem Laptop, Sonnencreme und Sonnenbrille „bewaffnet“ mache ich mich auf die Suche nach ungestörten Plätzen und werde fündig: viele Nischen, persönliche Liegeinseln, Terrassen über dem Pool neben der Lobby mit dem Blick über die gesamte Anlage. Will ich Ruhe – ich finde sie und habe dabei überall Zugriff auf Powerbanks und Highspeed-Internet, ob in den beiden Restaurants, in der Bar, am Strand, im Spa-Bereich oder natürlich in meinem Zimmer mit viel Platz zum Arbeiten und eigenem Zugang zum Pool. Und wenn ich doch mal einen Video-Call habe, gibt es abgetrennte Räume, die sich auch für Konferenzen eignen würden.

Buchten und Plätze: Bleisure Tipps

Die Bucht hat aber noch mehr zu bieten. Wenn man mittags original griechisch Essen gehen will: 15 Minuten vom Hotel, entlang des Strandes, entdecke ich das Kochili Fish mit dem besten Zaziki der Küste. Ein paar Meter weiter grenzt der winzige Ort Gialova mit Bars, Restaurants und Geschäften an.
Einmal frühstücken unter Einheimischen – dafür fahre ich ins 3 km entfernte Pylos in ein Café im Hafen am Central Square mit 1.000 Jahre alten Eichen. Die Fischer verkaufen früh noch von ihren Booten aus den Fang der letzten Nacht. Abends tobt auf dem Platz das Leben. Backgammon, spielende Kinder, hitzige Diskussionen alter Griechen. Und 10 Minuten entfernt liegt die Burg Bastion Santa Maria.
Eine echte Sehenswürdigkeit ist der Wasserfall Polylimnio, 30 Autokilometer vom Hotel entfernt. Rund 20 Minuten geht es hier zu Fuß bergauf durch mit Wasser durchzogene Schluchten.
Ein Highlight ist auch der Beachclub Ammothines – Four Seas: zahlreiche Daybeds, Liegen in der Bucht, eine Bar und ein Restaurant, in dem das Obst und Gemüse aus eigenem Anbau zubereitet wird.
Und nicht zu vergessen der Voidokilia Beach, 11 km vom Hotel entfernt: die „Ochsenmaulbucht“ mit weißem Sandstrand inmitten eines Naturschutzgebietes für Sonnenanbeter.

 


Angela Barzen …

 

… ist immer noch geflasht von diesem Fleckchen Erde. Beim nächsten Mal nimmt sie vielleicht ihren Hund mit, so wie es viele Gäste im Hotel machen. Und dann bleibt sie auch länger, denn Residenzen bietet die Costa Navarino auch.

 

www.costanavarino.com

Fotos: © Costa Navarino, Angela Barzen

 

 

 

 

 

 

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