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Leben am Frankfurter Opernplatz

„Mehr Zuhause-Gefühl? Mehr Service-Feeling! Mein Besuch in Frankfurt am Main im Sofitel Frankfurt Opera dieser Tage hat mich geflasht.” Kai Böcking

Manchmal erkennt man als Reiseprofi erst beim Belauschen anderer Gäste, wie extrem entspannt ein Aufenthalt im Spitzenhotel wirklich war. Beim Warten auf meine Rechnung höre ich zufällig das Gespräch am Counter neben mir. Ein Ehepaar checkt aus und sagt zu der Dame an der Rezeption: „Sagen Sie bitte dem gesamten Team: Es war großartig! Ab sofort haben wir hier in Frankfurt ein neues Zuhause. Danke!“

Was ist passiert? Wurde hier die Fünf-Sterne-Hospitality neu erfunden? Kein Corona-Abstrich in Sachen Servicequalität?
Nichts von alle dem, sondern ganz einfach, der nahezu perfekte Umgang mit servicehungrigen Gästen in dieser Zeit.
Aber von vorne! Das Sofitel an der Frankfurter Oper ist nicht leicht zu finden, wenn man mit dem Auto, zum Beispiel vom nahegelegenen Flughafen, ins Frankfurter Zentrum kommt. Denn das Hotel liegt direkt auf dem Platz, gegenüber der Oper. Das Navi spielt ein bisschen verrückt, denn der neugierige Gast muss nur einige Meter durch eine vermeintliche Fußgängerzone zum Eingang vorfahren. Dann nimmt ein junger Mann Auto und Gepäck in seine Obhut und verspricht, beides schnell zu parken, das Auto in der (teuren) Tiefgarage und das leichte Reisegepäck im angedachten Zimmer. Für mich heisst es derweil: Maske auf und rein in die helle, luftige Hotelhalle mit reduziertem Design aber auffallend vielen Kunstwerken! Très chic … und „Bonjour!“, heisste es wenig später gut gelaunt an der Rezeption. Von Corona-Frust keine Spur.

Überall entspannt arbeiten

Das Zimmer mit Blick auf den kleinen Park auf der anderen Seite des quirligen Opernplatzes ist in helle und beige Töne getaucht. Klassisches, unaufdringliches Design und ziemlich unberührt, was Kratzer, Dellen und Abnutzungserscheinungen betrifft. Das Bad lässt sich mit zwei verspiegelten Türen vom Wohnraum trennen. Der Boden schwarzer Stein, ansonsten viel weiß und heller Marmor. Ich mag das! Charmant-dezent auch der Gruß der Direktion: Neben der Welcome-Schutzmaske dieser Tage und dem Desinfektionsmittel auch die Karte des Hoteldirektors mit Macarons und Frankfurter Apfelwein.

Als Geschäftsreisender muss man ein wenig nach Steckdosen für die ganzen Devices, die man mitführt, suchen. Aber dafür entschädigt das WLAN mit einer soliden Geschwindigkeit im Zimmer und im ganzen Haus – aber auch auf den Terrassen, die schnell zu meinem Lieblingsarbeitsplatz werden. Zudem lassen sich auch in der Lobby oder im Café und Restaurant gut Texte schreiben und telefonieren.

Aber ich will bei meinem Bleisure-Besuch raus. Die Sonne scheint, und das Sofitel hat direkt an meinem Frankfurter Lieblingsort, dem Opernplatz, eine große Terrasse. Bei einem jungen Mann bestelle ich eine Weinschorle und sehe, trotz lästiger Maske glitzernde Augen, freundliche Lachfalten und die volle Aufmerksamkeit für mich als Gast: „Weinschorle, gerne. Welche Art von Wein trinken Sie denn gerne? Mit Eis?“ Aus einer normalen Bestellung wird schnell ein launiger Dialog über die Variationen eines eigentlich banalen Getränks. Und genau dies erlebe ich öfter an diesen zwei Tagen am Main – einen persönlichen Service, den ich schon seit längerem in vielen Spitzenhotels vermisst habe.

Frühstück auch nachmittags um 3

Der Chef des Hauses ist Steffen Opitz – jung, weit gereist und erst seit ein paar Monaten in Amt und Würde in diesem Frankfurter Haus. „Der Gast und seine Wünsche müssen wieder mehr im Zentrum stehen“, ermutigt er seine junge Crew, die Distanz dieser Zeit zu überwinden. Er will flexibler sein mit Check-Out-Zeiten, Housekeeping und Room Service. Geschäftsreisende sollen gerade jetzt in den Genuss von „Extras“ kommen, z. B. mit Besuchen der Schirn Kunsthalle außerhalb der Öffnungszeiten oder exklusiven Ausflügen in umliegende Weingüter – Arbeit und Freizeit zeitgemäß verbunden. „Und wer bei uns ein Frühstück gebucht hat, bekommt das auch nachmittags um 3 auf sein Zimmer. Ohne Aufpreis.“

Das probiere ich am nächsten Tag aus. 11:30 Uhr, das Frühstücksrestaurant Schönemann ist geschlossen, ich bestelle mir mein Frühstück aufs Zimmer. 20 Minuten später: alles vom Feinsten und frisch, der Schaum auf dem Cappuccino hält, und das Angebot, mir in 5 Minuten noch ein Glas Champagner zu bringen, nehme ich an. Es sei ja schließlich ein „spätes“ Frühstück. Merci!

Und zwei weitere Dinge haben mir, neben dem Service und den guten, modernen Gerichten im Restaurant, extrem gut gefallen. Erstens: Ich kann schwimmen. Und zwar so richtig, in einem 25-Meter-Becken in der angrenzenden und für Hotelgäste kostenlosen Fitness-First-Filiale.
Und zweitens – natürlich, die kleine, sehr schöne Dachterrasse mit Blick über den Opernplatz und die Frankfurter Skyline. Sie ist längst kein Geheimtipp mehr, deshalb unbedingt früh erscheinen, hier gibt es auch eine Gästebegrenzung wegen Corona.

Und noch ein köstlicher Tipp um die Ecke des Hotels. Das “Hi Ge Matsu” in der Meisengasse ist keines dieser vielen hippen Sushi-Paläste in der Bankenstadt, sondern ein kleiner, verwinkelter Japaner mit überwiegend asiatischen Gästen. Für mich noch immer ein Zeichen, dass man am richtigen (Ess-) Platz ist.


Kai Böcking …

war überrascht und begeistert vom Charme des Sofitel Frankfurt Opera und kann das Ehepaar, das er beim Auschecken belauscht hatte, mehr als verstehen. Genau das war es, was er seit langem an manchen Fünf-Sterne-Orten vermisst hatte: das echte Zweite-Zuhause-Gefühl in der Luxushotellerie.

Auf einen Blick

Anreise: Frankfurt ist als wichtiger, deutscher Verkehrsknotenpunkt zentral erreichbar mit dem Flugzeug, der Bahn und dem Auto, das Hotel befindet sich zentral in der Mainmetropole am Opernplatz

Hotel: Das Sofitel Frankfurt Opera ist im Stil eines Pariser Stadthauses gestaltet mit vielen Wohnelementen wie in der Lobby oder im Restaurant Schönemann. Die Zimmer sind 30 bis 45 Qudratmeter groß, die Suiten 50 bis 120 Quadratmeter. Die Präsidentensuite wartet mit einer eigenen Dachterrasse auf – ebenso für alle Gäste die Lili’s Bar mit Blick auf die Skyline und die Alte Oper. Ungestörte Treffen mit Geschäftspartnern ermöglichen neben den Zimmern und Suiten ein Boardroom und drei modulare Tagungsräume. Im Hotel selbst gibt es ein kleines Spa mit Sauna, Massage- und Beauty-Treatments sowie kleinen Fitnessangeboten. Für Hotelgäste steht zudem die benachbarte Filiale von “Fitness First” zur Verfügung.

Arbeitsplätze im Hotel: im Zimmer, in der Lobby, im Café und Restaurant, auf der Terrasse auf dem Opernplatz und auf der Dachterrasse

Internetgeschwindigkeit:

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Fitnessangebot:
im Hotel:
Laufbänder
Stepper
Gewichte

freier Zugang zu “Fitness First” mit direktem Zugang vom Hotel:
3.300 Quadratmeter Trainingsfläche
 Cardio- und Kraft-Bereich
Freestyle Area
 Kletter- und Boulder-Wand
Pool (25 Meter lang)
Saunen, Dampfbäder, Solarien
 Ruheraum und separater Bereich für Frauen
Kinderbereich
umfangreiches Kursangebot und individuelles Personal Training

Adresse: Sofitel Frankfurt Opera, Opernplatz 16, D-60313 Frankfurt am Main, Deutschland, +49 69 2566950

Fotos: © Abaca Corporate Vangelis Paterakis (Lobby), Francis Amiand (Restaurant Schönemann), Peter Krausgrill (Dachterrasse), Böcking

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